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Frühförderung 💟

Frühförderung von Kindern heißt, Auffälligkeiten oder Beeinträchtigungen bei Säuglingen und Kleinkindern rechtzeitig zu erkennen. Denn je eher eine Früherkennung und damit eine Frühförderung einsetzt, desto sicherer können bleibende Schäden in der Entwicklung vermieden werden.

Frühförderung ist ein System von Hilfeangeboten, dessen Aufgaben in der Früherkennung, der Beratung und Begleitung von Eltern, der Frühdiagnostik und der frühen Förderung von in ihrer Entwicklung gefährdeten Kindern im Säuglings-, Kleinkind- und Kindergartenalter bestehen.

  • es ein „Risikokind“ ist (z.B. Frühgeburt, Sauerstoffmangel…),
  • seine Sinne und Wahrnehmungsverarbeitung beeinträchtigt sind (z.B. Sehen, Hören, Tasten, Gleichgewicht, Körpergefühl),
  • es sich beim Greifen, Aufrichten, Krabbeln, Sitzen, Laufen, Sprechen oder Lernen anders entwickelt als Gleichaltrige,
  • es in seinem Bewegungsverhalten durch häufiges Stolpern, Ungeschicklichkeit, Unruhe oder Bewegungsvermeidung auffällt,
  • das Kind wenig Lust und Ausdauer beim Spielen hat und sich schlecht konzentrieren kann,
  • eine geistige und/oder körperliche Behinderung vorliegt oder vermutet wird.

Wichtige Förderziele sind zum Beispiel:

  • Förderung von Wahrnehmung, Bewegung, Interaktion, Kommunikation, Sprache,
  • Vermittlung von Kompensationstechniken,
  • Entwicklung lebenspraktischer Fähigkeiten,
  • Unterstützung bei der sozialen Entwicklung.

Frühförderung als ganzheitliches und interdisziplinäres System von Hilfen umfaßt folgende Angebote:

  • Diagnostik,
  • Therapie,
  • Pädagogische Förderung,
  • Beratung, Anleitung,
  • Stützung der Eltern.

Frühförderung ist für alle Familien kostenfrei und findet in der Regel einmal wöchentlich statt. Sie wird als Einzel- oder Gruppenförderung angeboten und erfolgt in Absprache und Zusammenarbeit mit anderen Therapeuten, Kinderärzten, Kliniken, Beratungsstellen und weiteren Institutionen.

(Quelle: Deutscher Familienverband Landesverband NRW)

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